
6. August 2011
Wie arbeitet dieser Typ hier eigentlich? Wie kommen Texte, Grafiken und der ganze andere Kram zu Stande? Vor allem, welche Rolle spielt Musik dabei? Gestern mit einem sehr guten Freund drüber gesprochen heute erlaube ich mir, euch einen Einblick zu gewähren. Harte Arbeit ja! Dauerzustand Nein! Und etwas Übung gehört auch dazu. So ist das in der Kunst nun mal. Nicht wie Medien oft behaupten: Das der Tag am besten 48 Stunden hat, das man alles perfekt beherrschen muss. Das man bis zur absoluten Erschöpfung an einem Werk arbeitet. All das halte ich grundsätzlich erst mal, für ganz großen Unfug.
Nun erst mal die wichtigsten Zutaten, egal was Du machst, ohne diese wird es nichts. Leidenschaft und Spaß an der Sache, mehr braucht es nicht. Hast Du Freude, an dem was du tust, dann wirst du automatisch härter daran arbeiten. Die Leidenschaft bringt das wichtigste Element mit, es bringt in das Endprodukt den Geist, Gefühle und Ausstrahlung. Klar kann man alles nach Regeln machen, nach Gesetzmäßigkeiten und Logik und Du wirst sehen, fehlt die Leidenschaft, dann wird es oft Müll! Ein Produkt ohne eigene Seele ist oft das Resultat.
Zurück zur Musik. Musik sorgt oft für die richtige Stimmung und nicht jede Mucke ist für jeden Bereich geeignet. Was natürlich wohl auch wieder, von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist. Ich persönlich bevorzuge beim Schreiben harte Töne, Rock, Metall und aggressiven Rap. Das versetzt mich in die richtige Stimmung. Schreibe ich dagegen sachliche Beiträge, darf es höchstens Klassik sein und ruhigere Musik. Alles andere würde zu sehr stören. Ähnlich ist es auch, wenn ich zeichne oder Ideen plane, da darf es ruhig zugehen, sogar soweit, das gar keine Musik an ist. Weiß ja nicht wie es euch geht, ähnlich oder anders? Herausfinden muss das jeder für sich selbst. Hat man es raus gefunden, welche Musik passend ist, dann kann sie einen antreiben und in den richtigen Zustand versetzen.
Ein Textband entsteht bei mir auch nicht in einer Woche und ich schreibe dann wie ein wilder. Kreativ schreiben tue ich oft, doch dann, wenn es die Stimmung zulässt. Dann wenn ich eine Idee habe, die unbedingt aufs Papier gebracht werden will. Auch in Situationen wo die Kacke am dampfen ist, entstehen oft Texte. Ich setze mich allerdings nie hin und sage, jetzt musst Du etwas raus hauen. Jedenfalls nicht bei kreativen Texten. Gleiches gilt für andere Sachen, wie wenn ich zeichne oder eine Grafik entwerfe. Kunst braucht Zeit und Gefühl und das gibt es nicht auf Abruf.
Ich hoffe damit einen kleinen Einblick gegeben zu haben. Vielleicht inspiriert es ja manchen Leser. Klar darf man die Sache auch anders sehen, dafür leben wir in einer freien Welt!
7. June 2011
Der Mehrwert dieser Becher, liegt sicherlich darin, dass man alleine beim zusehen, wenigstens Schmunzeln muss. Witzige Idee und gefunden bei Barnorama.

5. April 2011
Ein Bleistift führt zum Papier und Papier führt zu extremer Kreativität…

via Starshipelement
10. March 2011

Bei TheChive kann man 32 verschiedene Torten betrachten, alle haben ein anderes Thema. Das Spektrum reicht von Super Mario über Krokodile, bis hin zum Beischlaf im Zelt. Also wer Inspiration für eigene Experimente sucht, dürfte dort sicher fündig werden.

Schon krass, welche Ideen da mancher so ausbrütet. Witzig finde ich ja auch die Ledergarnitur zum Essen, schicke Sache, sofern man sich nicht vorher schon drauf gesetzt hat. Nun aber ab zu den Kalorienbomben.
29. December 2010
Ab und an werde auch ich mal gefragt, woher ich meine Ideen nehme und wie ich auf manches Projekt gekommen bin. Diese Frage will ich versuchen zu beantworten, eine Schritt für Schritt Anleitung, wird es aber mit Sicherheit nicht.
Ideen kommen mir auf dem Klo, beim Abwaschen, wenn ich ein Buch lese, ich fotografiere, male und kritzle, Musik höre oder einfach nur entspanne, was mir nur kurzzeitig gelingt, da mir da schon wieder etwas Neues einfällt. Fakt ist aber, wenn ich am ausgeglichensten bin, kommen mir die besten Ideen. Stehe ich dagegen unter Druck, egal welchem, funktioniert es nicht so gut. Ein Irrglaube also, dass Menschen unter Druck die besten Lösungen finden? Für mich jedenfalls gilt genau dass, in stressigen Situationen will es mir nicht so recht gelingen. Ein Grund warum ich mir angewöhnt habe, ja dass muss man trainieren, macht jemand von außen Druck, dann werde ich ruhiger. Wirkt manchmal so, als wäre mir alles egal, aber wie es wirkt, ist mir ehrlich gesagt egal, was zählt ist das Ergebnis.
Ideen nehmen dort ihren Anfang wo der Mensch sich wohl fühlt. Krampfhaft kreativ zu sein, auf biegen und brechen Ideen zu finden, ist so als würde man immer wieder mit vollem Anlauf, durch eine Wand rennen wollen. Das Ergebnis ist das gleiche, man bekommt Kopfschmerzen und fühlt sich nicht gut. Und so ganz unter uns, vielleicht kennt Ihr das auch, die Lösungen für Probleme, fallen einem meistens in den Pausen ein, dann wenn wir zur Ruhe kommen.
Zudem kommt hinzu, ich mache was mir gefällt und dass so intensiv wie möglich und mich interessieren viele Dinge. Zudem musste ich kreativ sein, Probleme gab es genug zu lösen, aber wie schon gesagt, die Lösungen dafür, kamen mir immer in ruhigen Momenten, nicht dann wenn der Sturm tobte.
Es gibt ja auch Zeiten, da hat man einen Durchhänger, wer behauptet so etwas nicht zu kennen, der lügt, jedenfalls gehe ich fest davon aus. Doch was tun, wenn einem nichts einfällt? Richtig, dass was Dir Spaß macht! In meinem Fall, ein gutes Buch lesen, sinnloses Gekritzel zu Papier bringen, Bilder anschauen, Wandern oder was auch immer, Hauptsache es macht einem Freude und sorgt für gute Stimmung!
Was bleibt zu sagen? Ideen nehmen da ihren Anfang, wo der Mensch sich gut fühlt! Meine Meinung, kann man sicher so sehen, muss man aber nicht! Wer die besten Lösungen unter Stress und an seinen Tiefpunkten findet, dem seien sie auch gegönnt. Egal, was die meisten aber wirklich vergessen ist, sie schreiben ihre Ideen und Einfälle nicht auf! Deine Meinung?