
27. January 2011
Wir haben es gerade 18:20 Uhr mitteleuropäischer Zeitrechnung und hier standen gerade zwei Vertreter vor der Tür. Mann wollte Fragen “Ob man an Gott glaube…” oder “Ob man in diesem Haus an Gott glaube…”, jedenfalls irgendwas mit Gott und Glauben wollten die Herrshaften. Fasst schon Reflexartig stellen sich dabei meine Haare auf und eine dezente Wut macht sich in mir breit. “Man wolle uns das einmal zeigen un näher bringen…”, auch so ein paar Worte die gefallen sind. Es gibt zwei Gründe, warum ich kaum an einen Gott glaube oder sagen wir lieber, an dass was die dafür halten oder in der Bibel geschrieben steht.
Erster Punkt ist der, dass ich die Bibel zwar für ein schönes Buch halte, mit vielen interessanten Geschichten, aber auch für das größte Märchenbuch der Welt. Dann kommen wir zum zweiten und viel wichtigeren Punkt. Ich habe in meinem Leben, mehr Scheiße gesehen, erfahren und fühlen dürfen, nicht nur mich selbst betreffend, die würde ein Gott nicht zulassen. Ich denke für unser Handeln, sind wir ganz alleine zuständig, auch mit unseren Fehlern und Fehltritten im Leben, müssen wir durchaus alleine fertig werden, wenn überhaupt dann helfen uns nur Freunde und Familienmitglieder. Diese dann womöglich mit göttlich anmutender Hingabe, aber sicher nicht mit Gottes Hilfe.
Mag sein, dass sich mein Standpunkt, meine Perspektive irgendwann ändern mag, wenn dem so ist,dann teile ich euch das mit und komme zur Kirche und nicht umgekehrt. Liebe Freunde der Gebete und höherer Wesen, lasst es einfach, jedenfalls bei uns, Klingeln und Bibeln verkaufen verboten, auch nicht kostenlos!
Beste Grüße,
von einem, der auszog die Freiheit zu genießen!
27. October 2010
Eigentlich sehe ich mich nur zum Teil als Blogger, denn ein klassisches Webtagebuch betreibe ich jedenfalls (noch) nicht. Ich bringe meine Meinung zwar in meinen Beiträgen unter, doch größten Teils berichte ich über verschiedenste Dinge, einfach so, fertig. Wenn man vom klassischen Blog spricht, also einen mit privaten Gedanken, Erlebnissen und anderem Kram, bin ich davon (noch) weit entfernt. Mein Privatleben bleibt was es ist, ein Privatleben ohne Anspruch auf Veröffentlichung und öffentliche Diskussion, Fragen dazu werden auch nicht beantwortet, spart euch so etwas also gleich!
Trotzdem schreibe ich, weil ich meine Meinung sagen will. Weil ich zeigen will wie ich die Welt sehe. Die Welt ist nicht Schwarz oder Weiß, auch nicht im Business- und Konsumbereich. Vieles ist mehr Schein als Sein, was ich schade finde. Zudem entsteht für mich immer mehr der Eindruck, alles muss auf Hochglanz poliert sein, alles perfekt erscheinen und jeder muss in Allem der beste Sein. Ganz großer Bullshit! So richtig schlimm wird es erst, wenn die Menschen es für voll nehmen, was da so alles präsentiert wird.
Zurück zum Thema: Ich publiziere auch, weil ich Wissen weitergeben will, weil ich Menschen kennenlernen will und ich hoffe, dass manch ein Besucher, meine Inhalte gerne konsumiert. Ich schreibe über Dinge die mich interessieren und die ich erwähnenswert finde. Dabei ist es egal ob es sich um Erfahrungen, Produkte oder Wissen handelt. Selbst Inhalte zu publizieren bedeutet für mich die Chance, sich mit Sachen auseinanderzusetzen, sie zu teilen und Meinungen zu kassieren. Ich halte nichts davon, Dinge nur von einer Seite zu betrachten, sowohl im realen Leben als auch auf meinen Seiten. Denn wer nur eine Seite sieht, der sieht Schwarz oder Weiß, eine Denkweise die ich gar nicht mag. Noch weniger mag ich es, wenn Menschen rein nach ihrem Webauftritt beurteilt und bewertet werden, was soll der Scheiß?
Ok fassen wir es also nochmal zusammen. Ich texte, dichte und publiziere weil es mir Spaß macht! Ok, vielleicht auch, weil ich in Zukunft provozieren will, mehr als je zuvor!
Und für alle Freunde! Yeahh! Ihr habt es nun vor euch, diese Seite ist mutiert, zu meinem ganz privatem Blog, Magazin oder auch einfach nur meiner Website! Hier wird es nun meine Gedanken zu allen möglichen Dingen geben, es gibt meine Kunst, mein Wissen. Serviert wird die Sache trocken, nass, kalt oder heiß, je nach dem wie es mir beliebt oder es verdient ist.
Zum Abschluss noch ein paar Worte, für alle Freunde des weichgespülten Alltags, für Freunde des und aus dem Business, für Freunde der lehren Phrasen! Nehmt mich wie ich bin oder bleibt wo der Pfeffer wächst!
P.S. Das Buffet ist eröffnet!