Fail: Galeria-Rudolstadt, gegessen wird wo anders!

5. March 2011


via Galeria-Rudolstadt

Ich werde da immer unsicherer, wenn es darum geht, ob manche Einkaufsmöglichkeiten eigentlich überhaupt Kunden haben wollen. Erst der Fall mit REWE, danach der mit Multi-Möbel und nun die Galeria-Rudolstadt. Wir waren in Rudolstadt im Kino und vorher kamen wir auf die aberwitzige Idee, noch etwas essen zu wollen, also wirklich, wie kann man nur. Gesagt getan, 2 Straßen weiter befindet sich eine Dönerbude, das passte. Ich gönnte mir einmal Pommes mit Dönerfleisch und dazu etwas Soße, selbstverständlich inkl. einer Gabel und alles zum mitnehmen. Das wäre dann geschafft, auf in Richtung Kino.

Zwischen besagtem Döner-Stand und dem Kino, liegt die Galeria-Rudolstadt, es war noch Zeit und warum nicht im warmen Essen. Denn die Galeria-Rudolstadt ist wie eine Straße konstruiert, nur halt überdacht und am “Straßenrand” befinden sich die Geschäfte, dazwischen Sitzmöglichkeiten und Pflanzen, das obige Bild zeigt es recht deutlich. Die Temperaturen draußen waren nicht die angenehmsten, deshalb hielten wir unsere Idee für toll, die gegeben Möglichkeiten zu nutzen.

Es dauerte keine 2 Minuten, da kam der stolze Wachmann an und meinte, im Gebäude dürfte man nicht essen und verwies uns des Hauses. Natürlich konnte ich mir den Kommentar ihm gegenüber nicht verkneifen: “Geht klar, kein Problem! Kaufen werde ich hier mit Sicherheit auch nicht’s mehr!”. Und dazu stehe ich, ich werde in keinem Geschäft, dass sich in der Galeria-Rudolstadt befindet, etwas kaufen, jedenfalls in den nächsten Monaten, bis sich mein Frust vielleicht wieder gelegt hat.

Mal ganz ehrlich, was spricht dagegen, dass man in einer solchen “Einkaufsstraße”, mit Sitzmöglichkeiten, diese auch benutzt? Verfluchte Scheiße nochmal, es war kalt draußen und als Einkaufszentrum sollte man doch froh sein, die Leute ins Haus zu bekommen? Typisch Deutsch, alles muss seine Ordnung haben. Nun hat alles seine Ordnung und ihr habt einen Kunden weniger!

Online Einkaufen… Warum?

1. February 2011

Ich gebe es ja gerne zu, Amazon ist einer meiner Lieblingshäfen, wenn es darum geht Bücher und anderen Kram zu organisieren. Was mich gerade zu der Frage gebracht hat, warum kaufen immer mehr Menschen lieber im Netz ein, als die heimischen lokalen Einkaufstempel unsicher zu machen? Auf die Tatsache, das viele einfach zu faul sind, ihren Arsch hochzubekommen und es bequemer ist, will ich gar nicht eingehen, sowas kommt vor muss aber nicht der einzige Grund sein. Ich z.B. bin, na sagen wir lieber, war gerne unterwegs in Konsumeinrichtungen, die hier lokal vorhanden sind und ich laufe gerne und schleppe meine Trophäen durchaus auch gerne ins traute Heim. Dabei ist ja nicht zu vergessen, dass man den Kram dann voller Freude zu Hause bestaunen, vorzeigen und ausprobieren kann. Alles im letzten Satz, ist auch beim Online-Einkauf möglich, sofern man dies will und Lust dazu hat.

Ist es nicht vielmehr so, dass man in lokalen Geschäften immer weniger Verkaufspersonal antrifft, dass Ahnung davon hat, was es da verkauft. Bei manchem Buchverkäufer(in) denkt man, der/die hat nie ein Buch im offenen Zustand gesehen, geschweige denn den Inhalt konsumiert. Was wohl auch nicht der Fall sein kann, denn Krimis werden, mit einem Blick auf Bestsellerlisten empfohlen und nicht deshalb,weil man den Inhalt kennt oder gar verstünde was der Kunde bevorzugt. Bei Technik sieht es nicht anders aus. Was aber schon vor Jahren anfing, da wussten Computerverkäufer nichts zu entgegnen, wenn man die Begriffe “Festplatte” und “Cache” in einer Frage zusammen verwendet hat. Was mir auch schon passiert ist, dass mir falsche Infos über die Art der Akkus gegeben worden sind, was knapp 4 Monate her sein dürfte. “Bei dem Hersteller sind überall spezielle Akkus verbaut”, nur sehr dumm, wenn meiner einer dann feststellt, dass eine Digi-Cam mit Spezial-Akkus daher kommt und die Zweite mit der Bauart AA! Bei Mode sieht es nicht anders aus, Maß nehmen und danach das passende finden? Wuhaaaa haa haaa, das ist für manche Verkäuferin der Grund die Flucht zu ergreifen oder zu sagen, probiere das einfach mal an. Danach sieht man zwar aus wie ein gefüllter Kartoffelsack, um aber was zu verkaufen, wird einem mitgeteilt, es passt wie angegossen.

Geil oder? So stelle ich mir einen Einkauf in lokalen Geschäften eigentlich nicht vor und Amazon hilft mir sehr dabei, solchen Erfahrungen aus dem Weg zu gehen. Wenigstens muss ich dadurch nichts mehr schleppen, bis auf meine Digi-Cam, denn meistens bin ich nur noch für Fotos und Kultur in dicht besiedelten Gebieten anzutreffen. Frohen Einkauf wünsche ich!

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