
25. May 2011

Frage mich in letzter Zeit immer mal wieder, wie lange sich die Menschen noch diesen Bullshit erzählen lassen.
“Wir müssen mehr und härter arbeiten, damit wir unseren Lebensstandard halten können…”.
Solange Löhne gezahlt werden, die jenseits von Gut und Böse sind. Immer mehr Menschen sich die Taschen vollstopfen, auf Kosten anderer. Menschen und Natur in “armen” Ländern ausgebeutet werden ohne Skrupel. Unternehmen Milliarden Gewinne machen, stolz drauf sind und dabei die Menschen vergessen, die ihnen das ermöglicht haben.
Für wen arbeiten wir wirklich?
Liebe Politik, wir drehen uns im Kreis!
Sagt mir ruhig, wenn ich mich irre! Ende der Ansage!
7. March 2011
Es geht doch nichts über echte Handarbeit.

via Quietly Writing
6. March 2011
Bücher herzustellen hat einmal richtig viel Arbeit gemacht, nicht zu vergleichen mit heute. Der folgende Film zeigt dies deutlich und für Bücher-Fans ein muss. Krass, wie viel man dabei wohl beachten muss, bis dass Buch fertig ist.
via Private Readers
3. March 2011

Bei 1628 kann man, wie ich finde, gelungene Plakate von Jobsintown.de anschauen. Irgendwie haben sie ja recht: “Das Leben ist zu kurz für den falschen Job”. Ich sehe in den Plakaten die vielen Zeitarbeiter, Billigjobs und Arbeitsangebote, die jenseits von Gut und Böse liegen. Die Motive würden in meinen Augen ehr zu einer Aktion passen, die gegen solche Arbeitsverhältnisse ist als zu einem Stellenportal. Mehr Plakate sind hier zu finden.
16. January 2011

Bild von Uwe-Jens Kahl via Pixelio
An was denken viele Menschen, wenn sie „mega erfolgreich“ lesen oder hören? Das erste was vielen in den Sinn kommt, ist viel Geld und Macht und das dies Menschen sind, die einfach alles perfekt beherrschen. Das ich davon noch nie viel gehalten habe, ist eine bekannte Tatsache. Schon seit geraumer Zeit arbeite ich an einem neuen Projekt, angefangen wie immer mit ein paar Ideen und Gedanken. Denn ich glaube fest, Erfolg und Glück definieren sich nicht über Geld. Es kann nicht sein, dass nur Geld und Macht der Maßstab dafür sind, wie erfolgreich oder glücklich ein Mensch ist oder sein wird.
Einen Arbeitsplatz zu bekommen, muss z.B. nicht zwangsweise ein Erfolgserlebnis sein! Denn in meinen Augen ist es kein Erfolg, wenn man an der Arbeit dann keinen Spaß hat, vielleicht noch nicht einmal sein Leben finanziell bestreiten kann oder sich am Ende fragen muss, was habe ich da eigentlich geleistet? Macht dieser Job einen Sinn? Anders herum kann es natürlich ein Erfolg sein, wenn der Job mir viel Spaß macht, ich noch genügend Freizeit und Zeit für die Familie habe und Kollegen die gut drauf sind. Und zudem vielleicht auch gut Leben kann, von dem was der Job finanziell hergibt. Gesehen habe ich schon Menschen, die relativ viel Kohle machen und trotzdem unzufrieden sind, mit dem was sie tun. Gesehen habe ich auch Menschen, die eindeutig unterbezahlt sind aber eine menge Spaß bei der Arbeit haben und glücklich sind. An Geld, Position und Macht kann es also nicht zwangsläufig liegen.
Die Idee hinter meinem neuen Projekt ist, viele Varianten, Möglichkeiten und Geschichten zu zeigen, die mit Erfolg zu tun haben, nicht immer aber mit Geld oder Macht. Es geht auch um die „kleinen“ Dinge im Leben, die Menschen mega erfolgreich und glücklich machen können. Umsetzen will ich das Ganze auf jeden Fall, dazu schwirrt die Idee schon zu lange in meinem Kopf herum. Das Thema ist nicht leicht einzugrenzen und bietet viel Spielraum. So richtig weiß ich selbst noch nicht, wie genau die Seite und Inhalte aussehen werden. Ich gehe das Schritt für Schritt an und lass es sich entwickeln.
Derzeit sitze ich am Template, schreibe erste Texte und trage noch Ideen zusammen. Ich sammle gerne neue Ideen, Meinungen und Ansätze zu diesem Thema und jetzt frage ich euch: Was ist für euch Erfolg? Was ist Glück? Nur das große Geld und Macht oder ist es etwas anderes?
1. January 2011
Was gehört zu einem richtigen Abgang dazu? Richtig, man lässt es nochmal richtig krachen, bevor man den Arbeitgeber verlässt. Und Marvin O. tut das auch, er hört bei CARTA auf und geigt seinem Chef nochmal richtig die Meinung, wie es sich gehört, wenn man unzufrieden war! Angemerkt sei, kann man von einem Arbeitgeber sprechen, wenn man unentgeltlich arbeitet? Zur Sache selbst will ich mir kein Urteil bilden, steht mir nicht zu, um was es mir geht, sind die Kommentare. Denn die Sprechen durchaus Bände.
Ich erlaube mir mit Leser3167 anzufangen.
„Was für ein peinliches Nachtreten. Ich hoffe, der Beitrag bleibt lange veröffentlicht, damit sich auch zukünftige Auftraggeber ein Bild davon machen können, auf welche Loyalität und Professionalität sie sich einstellen können.“
Dieser gehört definitiv zur Fraktion der Angsthasen, würde er schlecht behandelt werden von seinem Arbeitgeber, wird er, wenn er denn überhaupt kündigt, still und leise verschwinden. Die nächste potenzielle (schlechte) Stelle wäre sonnst wohl gefährdet, würde er das nicht so tun. Aber damit ist er nicht allein, so denken viele in diesem Land, ja nicht das Maul aufmachen, damit gefährdet man nur seine Anstellung und sei sie noch so beschissen. Geht man mal davon aus, das Marvin recht hat mit seinen Aussagen, dann ist die Erwähnung von Loyalität, eigentlich ein Witz. Aber auch dass ist nicht’s Neues in diesem Land. Loyalität beruht auf Gegenseitigkeit und nicht Einseitigkeit! Ich bin da ehrlich, an einem Arbeitgeber der nicht zu mir steht, würde ich kein gutes Haar lassen. Ein Arbeitgeber bei dem alles Stimmt, der dürfte mit solchen Abgängen erst gar nicht zu rechnen haben.
Damit kommen wir zu Claudia, die in ihrem Kommentar von Dummheit spricht.
„Mein Gott wie schlecht ist das bitte? Lieber Christoph lass diesen Artikel stehen, eine bessere Selbst-Disqualifizierung gibt es ja gar nicht. Einfach nur peinlich, stillos und dumm.
Und Dummheit gehoert bekanntlich bestraft“
Ich sehe das etwas anders, Dumm ist der, der alles mitmacht was man ihm vorsetzt und das Gericht auch noch schluckt, egal ob er danach kotzt, weil all die Anderen machen das ja auch. Das dürfte auf recht viele Arbeitnehmer zutreffen. Ich halte es für mutig, zu sagen was man denkt! Als Chef würde ich mir die Kritik annehmen und mich fragen, hat er recht? Da Marvin dies in die Öffentlichkeit getragen hat, kann man das auch dort weiterführen und ausdiskutieren.
Im Grunde zieht sich die Angst wie ein roter Faden durch die Kommentare, die Angst man finde danach keinen Arbeitgeber mehr, wenn man sowas vom Stapel lässt. Hey liebe Arbeitgeber, der Typ gehört eingestellt, der sagt euch was er denkt, probiert es doch mal damit aus! Der zweite Punkt ist der, die Worte Transparenz, freie Meinungsäußerung und Ehrlichkeit hört man immer wieder, wenn es um Social Media geht. Bei vielen Kommentatoren hört das aber auf, wenn der schöne Schein gefährdet ist.
Wäre ich Arbeitgeber, dann hätten sich alle Angsthasen schon mal disqualifiziert, denn wer braucht schon jemanden, der einem nach dem Mund redet? Damit kommt man in schlechten Zeit keinen Schritt vorran, auch nicht in Guten!
Das waren nur so ein paar verworrene Gedanken von mir, nicht mehr und nicht weniger! Aber bei mir ist eh alles Schön, das Leben ist schön und ich habe eh immer Recht! Oder doch nicht, eure Meinungen?
25. December 2010

Heute ist Feiertag, genauer, der Tag nach Heiligabend, also der 25.12.2010 und draußen liegt mehr Schnee als die ganzen letzten Jahre zusammen. Ich war heute trotzdem draußen, auf Wegen die man als solche nicht mehr erkennt und stand bis zu den Knien in der weißen Pracht. Draußen war ich wegen Fotos, diese kommen später noch, es war schön und könnte erst mal so bleiben. Das sehen nicht alle so, vor allem die Autofahrer oder der Mensch der unbedingt zur Arbeit muss, die weiße Pracht sorgt für Stress, Stress der eigentlich nicht sein müsste.
Kaum fallen in diesem Land ein paar Flocken, die auch noch die Frechheit besitzen, einfach liegen zu bleiben und schon bald eine geschlossene Decke bilden, da versinkt das Land im Chaos. Das ist nicht nur bei Schnee so, genug Regen oder Wind erzielt genau den selbigen Effekt. Statt sich einfach zu sagen, „Ok, dann geht es heute ebend nicht, machen wir halt mal einen ruhigen“, wird auf biegen und brechen versucht weiterzumachen, man muss einfach, man darf ja nicht ausfallen. Wer es nicht versucht, der verliert den Job, Firmen verlieren Geld und Chefs ihre Nerven, was den Menschen selbst angeht, der scheint relativ egal zu sein.
Dabei sind solche Ereignisse doch die beste Chance, einmal eine Pause einzulegen und es gut sein zu lassen. Vielleicht ist es ein Zeichen der Natur, dass uns zeigen will, lass es gut sein, erhole dich mal und genieße den Tag. Ich jedenfalls habe durchaus Verständnis, wenn mein Päckchen mal einen Tag später bei mir eintrifft, dafür braucht keiner sein Leben riskieren. Speditionen die ihre Fahrer bei solchen Situationen losschicken, auch noch Druck machen, haben meiner Meinung nach einen an der Waffel. Geld macht halt doch vieles Kaputt, nicht selten die Menschlichkeit.
Was ich sagen will, vielleicht sollten wir mal anfangen, natürliche Ereignisse der Natur, als solche anzunehmen. Einfach mit ihnen Leben und eine „Zwangspause“ ist doch auch nicht schlecht. Ich jedenfalls genieße die weiße Pracht und die dadurch entstanden Landschaften. Was meint ihr, muss auch im Winter alles so laufen wie im Sommer und Frühling? Darf man Menschen unter Druck setzen, wenn der menschliche Verstand und die Natur eigentlich nein sagt? Wir sprechen immer davon, flexibel zu sein, bei Schnee und natürlichen Ereignissen sind wir es nicht. Wenn die Natur Pause ruft, schreien wir nach Höchstleistungen.
Genießt den Winter und den vielen Schnee, viel Spaß!
7. October 2010
Nach dem ich erstmal Ideen gesammelt und Entwürfe gemacht habe, geht es nun an die Umsetzung. Meine Dienstleistungen rund um Internetauftritte, sind in naher Zukunft beim “Ideen-Junkie” zu finden. Seitenkonzept , Struktur und erste Inhalte stehen, jetzt geht es daran die Feinheiten und Details auszuarbeiten. Nächster Schritt wird es sein, dass passende WordPress-Theme zu erstellen, danach gilt es die Inhalte einzufügen und immer wieder anzupassen. Ich denke ein Projekt wächst mit seiner Entstehung. Ein 100% fertiges Konzept, dass dann dauerhaft eingesetzt wird, gibt es eh nicht.
Wunderbar lassen sich Webseiten übrigens mit Pencil planen. Mit diesem kostenlosen Tool kann man einen Prototypen erstellen, inklusive sämtlicher Unterseiten. Das ganze funktioniert wie in einem Grafikprogramm. Änderungen und neue Ideen können somit sehr schnell umgesetzt werden, Experimente sind damit also kein Problem mehr. Das Wireframe-Tool Pencil, könnt ihr übrigens hier finden. Der folgende Entwurf, ist unter anderem mit Pencil entstanden.

Jetzt werde ich mich wieder an die Arbeit machen, denn der “Ideen-Junkie” soll ja fertig werden.