
14. April 2012

Mit scharfen Worten, viel Leidenschaft und einem Hauch von Ironie soll es weitergehen. Diesmal steht der grafische Stil schon fest, einige Texte habe ich auch schon und hier und da noch anderes Material. Achso, ich spreche hier vom 5. Band, gefüllt mit meinen Texten und grafischen Ergüssen, sowie meiner Kunst.
Mittlerweile wird auch mein grafisches Schaffen umfangreicher und ich könnte mir diesmal sogar eine Ausstellung vorstellen. Die eine oder andere Plakatidee schwirrt schon in meinem Kopf rum, stark gewürzt versteht sich. Daneben Texte und Typografische Experimente. Nicht zu vergessen auch meine digitalen Ablichtungsergebnisse, kurz Fotografien. Erstmal ist dies aber nur eine Idee, dazu muss ein passender Ort für dieses Gericht her. Wer Interesse oder Vorschläge hat, immer her mit den Ideen.
Kleiner Vorgeschmack:
Wieder einmal zurück,
nicht in der Mitte,
Herden interessierten mich nie.
Das Gericht ist heiß,
schärfer denn je,
garniert mit Melancholie!
Den Regler hochgedreht,
los auf geht‘s!
Wieder einmal zurück,
mancher glaubte schon,
er kenne mich.
Ein Buch voller Rätsel,
vielfältiger denn je,
ich sehe du verstehst mich!
Nach anderer Pfeifen,
tanzte ich noch nie!
Titel für meinen 5 Band steht auch noch nicht fest. Was die Fertigstellung angeht, könnte es auch erst Anfang 2013 soweit sein. Mein Motto: Was lange währt wird auch gut, gilt hier erst recht. Ich hoffe etwas Vorfreude geweckt zu haben.
Bleibt euch treu! Bis die Tage!
6. August 2011
Wie arbeitet dieser Typ hier eigentlich? Wie kommen Texte, Grafiken und der ganze andere Kram zu Stande? Vor allem, welche Rolle spielt Musik dabei? Gestern mit einem sehr guten Freund drüber gesprochen heute erlaube ich mir, euch einen Einblick zu gewähren. Harte Arbeit ja! Dauerzustand Nein! Und etwas Übung gehört auch dazu. So ist das in der Kunst nun mal. Nicht wie Medien oft behaupten: Das der Tag am besten 48 Stunden hat, das man alles perfekt beherrschen muss. Das man bis zur absoluten Erschöpfung an einem Werk arbeitet. All das halte ich grundsätzlich erst mal, für ganz großen Unfug.
Nun erst mal die wichtigsten Zutaten, egal was Du machst, ohne diese wird es nichts. Leidenschaft und Spaß an der Sache, mehr braucht es nicht. Hast Du Freude, an dem was du tust, dann wirst du automatisch härter daran arbeiten. Die Leidenschaft bringt das wichtigste Element mit, es bringt in das Endprodukt den Geist, Gefühle und Ausstrahlung. Klar kann man alles nach Regeln machen, nach Gesetzmäßigkeiten und Logik und Du wirst sehen, fehlt die Leidenschaft, dann wird es oft Müll! Ein Produkt ohne eigene Seele ist oft das Resultat.
Zurück zur Musik. Musik sorgt oft für die richtige Stimmung und nicht jede Mucke ist für jeden Bereich geeignet. Was natürlich wohl auch wieder, von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist. Ich persönlich bevorzuge beim Schreiben harte Töne, Rock, Metall und aggressiven Rap. Das versetzt mich in die richtige Stimmung. Schreibe ich dagegen sachliche Beiträge, darf es höchstens Klassik sein und ruhigere Musik. Alles andere würde zu sehr stören. Ähnlich ist es auch, wenn ich zeichne oder Ideen plane, da darf es ruhig zugehen, sogar soweit, das gar keine Musik an ist. Weiß ja nicht wie es euch geht, ähnlich oder anders? Herausfinden muss das jeder für sich selbst. Hat man es raus gefunden, welche Musik passend ist, dann kann sie einen antreiben und in den richtigen Zustand versetzen.
Ein Textband entsteht bei mir auch nicht in einer Woche und ich schreibe dann wie ein wilder. Kreativ schreiben tue ich oft, doch dann, wenn es die Stimmung zulässt. Dann wenn ich eine Idee habe, die unbedingt aufs Papier gebracht werden will. Auch in Situationen wo die Kacke am dampfen ist, entstehen oft Texte. Ich setze mich allerdings nie hin und sage, jetzt musst Du etwas raus hauen. Jedenfalls nicht bei kreativen Texten. Gleiches gilt für andere Sachen, wie wenn ich zeichne oder eine Grafik entwerfe. Kunst braucht Zeit und Gefühl und das gibt es nicht auf Abruf.
Ich hoffe damit einen kleinen Einblick gegeben zu haben. Vielleicht inspiriert es ja manchen Leser. Klar darf man die Sache auch anders sehen, dafür leben wir in einer freien Welt!
23. March 2011
Diesmal möchte ich ganz am Anfang beginnen. Also noch bevor ich den ersten Strich auf dem Papier gemacht habe. Wie finde ich Motive? Welche Werkzeuge verwende ich bzw. nenne ich mein Eigen. Warum male und zeichne ich Bilder gerne? Fragen über Fragen, die ich versuchen werde zu beantworten, soweit mir dies möglich ist.
Noch bin ich am Üben und probiere verschiedene Möglichkeiten und Techniken aus, um ein Bild mit Bleistift aufs Papier zu bekommen. Doch wie komme ich an meine Vorlagen? Ich persönlich nutze derzeit zwei Wege, um an Inspiration und Vorlagen zu kommen. Nummer 1 ist klar das Internet, gerade auf Tumblr gibt es unzählige Bilder-Blogs, die Material ohne Ende bieten und das nicht nur im erotischen Bereich. Zudem kann man auch die Google-Bildersuche verwenden, um Vorlagen und Ideen zu finden. Ich benutze übrigens nur Fotos als Vorlagen, ich zeichne also nicht von einer bestehenden Zeichnung ab oder dergleichen. Auch pausche ich nichts durch, alles wird Freihand gemacht. Auch Seiten von Künstlern dienen mir als Inspiration, ich habe angefangen sie in meiner Blogroll zu verlinken. Als zweite Möglichkeit nutze ich Zeitungen und Magazine, für meine Arbeiten bevorzugt den Playboy oder das Penthouse Magazin. Ich lese diese Magazine zwar auch, kaufe sie aber bevorzugt, des Bildmaterials wegen. Da ich zeichne, muss ich nicht Lügen und behaupten diese Magazine der Texte wegen zu kaufen. Gerade beim Playboy, sind die Texte aber wirklich oft, durchaus auch interessant. Damit dürfte geklärt sein, wie ich meine Motive finde. Nun weiter mit den Werkzeugen.
Das folgende Bild zeigt meinen Zeichentisch.

Dieser besteht aus einer schräg aufgestellten Holzplatte auf der eine Glasplatte liegt. Alles marke Eigenbau und daher nicht teuer. So eine Glasplatte bekommt man übrigens sehr einfach, in dem man einen Glasbilderrahmen kauft und nur die Glasplatte verwendet. Auf dem Bild habe ich mal für euch meine Werkzeuge aufgereiht, es geht von links nach Rechts! Das erste sind klassische Holzbleistifte, darüber die Mienen für meine Fallbleistifte in verschiedenen Härtegraden. Dann ein kleines Cutter-Messer umd den danebeliegenden Papier-Wischer anspitzen zu können. Als nächstes wäre da ein Spitzer von Faber-Castell gefolgt von einem 40cm Lineal. Danach sieht man einen normalen Radierer gefolgt von drei Radierstiften. Die ersten beiden kann man mit einem normalen Spitzer anspitzen, der 3. Radierstift ist zum herausschieben gedacht. Dann wieder zwei klassische Bleistifte und dann Fall und Druckbleistifte, alle von Faber-Castell. Zum Abschluss noch Schleifpapier, dass immer mal wieder sehr nützlich ist.
Doch warum zeichne und male ich eigentlich Bilder? Eine gute Frage! Auf die es keine klare Antwort gibt. Ich finde es einfach faszinierend zu sehen, wie Stück für Stück ein Bild entsteht. Es ist auch immer wieder schön, sich zu verbessern und neue Herausforderungen zu meistern. Sehr schätze ich auch die Beruhigung, die ich erfahre, wenn ich zeichne. Am Ende ist es wohl der Spaß am Zeichnen als solches, der mich antreibt.
Ich hoffe damit vielleicht ein paar Fragen beantwortet zu haben. Nein, nicht genug? Eure Neugierde ist noch nicht gestillt? Dann los! Es gibt nicht ohne Grund eine Kommentarfunktion!
16. January 2011

Bild von Uwe-Jens Kahl via Pixelio
An was denken viele Menschen, wenn sie „mega erfolgreich“ lesen oder hören? Das erste was vielen in den Sinn kommt, ist viel Geld und Macht und das dies Menschen sind, die einfach alles perfekt beherrschen. Das ich davon noch nie viel gehalten habe, ist eine bekannte Tatsache. Schon seit geraumer Zeit arbeite ich an einem neuen Projekt, angefangen wie immer mit ein paar Ideen und Gedanken. Denn ich glaube fest, Erfolg und Glück definieren sich nicht über Geld. Es kann nicht sein, dass nur Geld und Macht der Maßstab dafür sind, wie erfolgreich oder glücklich ein Mensch ist oder sein wird.
Einen Arbeitsplatz zu bekommen, muss z.B. nicht zwangsweise ein Erfolgserlebnis sein! Denn in meinen Augen ist es kein Erfolg, wenn man an der Arbeit dann keinen Spaß hat, vielleicht noch nicht einmal sein Leben finanziell bestreiten kann oder sich am Ende fragen muss, was habe ich da eigentlich geleistet? Macht dieser Job einen Sinn? Anders herum kann es natürlich ein Erfolg sein, wenn der Job mir viel Spaß macht, ich noch genügend Freizeit und Zeit für die Familie habe und Kollegen die gut drauf sind. Und zudem vielleicht auch gut Leben kann, von dem was der Job finanziell hergibt. Gesehen habe ich schon Menschen, die relativ viel Kohle machen und trotzdem unzufrieden sind, mit dem was sie tun. Gesehen habe ich auch Menschen, die eindeutig unterbezahlt sind aber eine menge Spaß bei der Arbeit haben und glücklich sind. An Geld, Position und Macht kann es also nicht zwangsläufig liegen.
Die Idee hinter meinem neuen Projekt ist, viele Varianten, Möglichkeiten und Geschichten zu zeigen, die mit Erfolg zu tun haben, nicht immer aber mit Geld oder Macht. Es geht auch um die „kleinen“ Dinge im Leben, die Menschen mega erfolgreich und glücklich machen können. Umsetzen will ich das Ganze auf jeden Fall, dazu schwirrt die Idee schon zu lange in meinem Kopf herum. Das Thema ist nicht leicht einzugrenzen und bietet viel Spielraum. So richtig weiß ich selbst noch nicht, wie genau die Seite und Inhalte aussehen werden. Ich gehe das Schritt für Schritt an und lass es sich entwickeln.
Derzeit sitze ich am Template, schreibe erste Texte und trage noch Ideen zusammen. Ich sammle gerne neue Ideen, Meinungen und Ansätze zu diesem Thema und jetzt frage ich euch: Was ist für euch Erfolg? Was ist Glück? Nur das große Geld und Macht oder ist es etwas anderes?
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